Unterschriften gegen Vaterschaftsurlaub

Gegnerinnen und Gegner eines zweiwöchigen Vaterschaftsurlaubs haben 55'203 Unterschriften für das Referendum eingereicht.

Ein überparteiliches Komitee aus SVP-Vertretern und Jungfreisinnigen will damit einen Parlamentsentscheid zu Fall bringen. Gemäss diesem sollen Väter in den ersten sechs Monaten nach der Geburt des Kindes zwei Wochen bezahlten Urlaub nehmen können.

Der Parlamentsbeschluss ist ein indirekter Gegenvorschlag zu einer Initiative, die vier Wochen Urlaub für Väter fordert. Die Initianten wollen ihr Volksbegehren aber zurückziehen, wenn das Volk dem Gegenvorschlag zustimmt.

Prinz findet Greta «bemerkenswert»

 Prince Charles  (Abir Sultan/Pool Photo via AP)
KEY Prince Charles (Abir Sultan/Pool Photo via AP)

Prinz Charles hält Greta Thunberg mit ihren Einsatz für den Klimaschutz für «bemerkenswert».

Das sagte der britische Thronfolger dem US-Fernsehsender CNN nach einem Treffen mit der 17 Jahre alten schwedischen Klimaaktivistin beim Weltwirtschaftsforum in Davos am Mittwoch.«Sie repräsentiert einen der Hauptgründe, warum ich mir all die Jahre diesen ganzen Aufwand gemacht habe», so der 71 Jahre alte Royal, der seit langem vor den Folgen der Erderwärmung warnt.

«Ich wollte nicht, dass mich meine Enkel eines Tages beschuldigen, nicht rechtzeitig etwas dagegen getan zu haben und hier sind sie natürlich», so Charles.

Gericht stärkt Indigene

Angehörige der Züchter-Gemeinschaft freuen sich nach dem Entscheid.
Keystone-SDA Angehörige der Züchter-Gemeinschaft freuen sich nach dem Entscheid.

Das höchste Gericht von Schweden hat der indigenen Bevölkerung der Sami das exklusive Recht über Jagd und Fischerei zugesprochen.

Die Rentierzüchter-Gemeinschaft des Gebiets von Girjas in Lappland kann nun entscheiden, wer eine Lizenz zum Jagen und Fischen erhält. Bisher lag dieses Recht beim Staat, der als Grundbesitzer gilt.

Dem Urteil ging ein zehnjähriger Rechtsstreit voraus. Der Fall werde Auswirkungen für andere schwedische Sami-Gemeinschaften haben, meinten Experten der Sami und der Regierung. Die Sami streben auch mehr Mitsprache an, wenn es um Forstwirtschaft und Bergbau geht.

Modeschöpfer sagt Adieu

EPA/YOAN VALAT
KEY EPA/YOAN VALAT

Abschied eines legendären Modeschöpfers: Am Mittwochabend hat Jean Paul Gaultier in Paris seine letzte Haute Couture Show gezeigt.

Im prachtvollen Théatre de Châtelet präsentierte der 67-jährige Franzose vor den Augen von Stars wie Carla Bruni, Eva Herzigova, Inès de la Fressange oder Anna Wintour weit über 100 Looks, mit denen er auf seine besten Entwürfe der letzten 50 Jahre zurückblickte.

Die gesamte Show war angelegt wie eine Art Musical, das sich in verschiedene Akte teilte. Viele seiner großen Musen liefen an dem Abend für ihn über den Catwalk, von Fanny Ardant über Estelle Lefébure bis hin zu Rossy de Palma

Neun Tote bei Unwettern

Die Behörden in Spanien warnen wegen eines Sturmtiefs weiterhin vor Überschwemmungen. Bisher seien mindestens neun Menschen gestorben, teilten die Behörden mit. Fünf weitere  Personen würden vermisst. Am meisten betroffen von den Unwettern seien die Region Katalonien und die Balearischen Inseln. Unwetter gab es auch in Frankreich.

Autounfall wegen Kaugummi am Finger

In Vaduz/FL ist ein Autolenker wegen eines an einem Finger klebenden Kaugummis verunfallt.

Der Kaugummi habe den Autofahrer stark abgelenkt, teilte die Landespolizei Liechtenstein mit. Das Fahrzeug sei in der Folge gegen einen Baumschutz aus Stahl geprallt.

Ereignet hat sich der Selbstunfall am Mittwoch gemäss Mitteilung gegen 17 Uhr auf der Nebenstrasse «Am Schrägen Weg». Laut der Polizei entstand Sachschaden. Der Autofahrer sei unverletzt geblieben.

Bö gewinnt bei Rückkehr

Johannes Thingnes Bö
Keystone Johannes Thingnes Bö

Johannes Thingnes Bö ist in Pokljuka/SLO mit einem Sieg in den Weltcup zurückgekehrt. Der Norweger hatte zuletzt wegen der Geburt seines Sohnes eine vierwöchige Wettkampfpause eingelegt.

Bö wurde bei seinem Comeback nichts  geschenkt. Obwohl er alle 20 Scheiben abräumte, betrug sein Vorsprung auf den ebenfalls fehlerfreien Martin Fourcade/FRA nach 20 km bloss 11 Sekunden. Dritter wurde Fabien Claude/FRA.

Benjamin Weger büsste auf Bö in der Loipe knapp anderthalb Minuten ein. Hinzu kamen 2 Strafminuten im Schiessen. Am Ende resultierte der 22. Rang.

Merkel fordert mehr Einsatz fürs Klima

Merkel hat in Davos für internationale Kooperationen geworben.
Keystone-SDA Merkel hat in Davos für internationale Kooperationen geworben.

Die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel hat am Weltwirtschaftsforum in Davos die Bedeutung des Klimaschutzes unterstrichen.

Die Erreichung der Ziele aus dem     Pariser Abkommen könnte eine Frage des Überlebens werden, erklärte Merkel. Mit den derzeitigen Verpflichtungen der Staaten werde das Ziel jedoch nicht  erreicht. Es sei auch klar, dass die gesamte Welt gemeinsam handeln müsse.

Das Pariser Abkommen sieht vor, dass die Erwärmung bis 2050 auf maximal 1,5 Grad beschränkt wird. Für Europa   bedeuteten die gesetzten Ziele, dass der Kontinent bis 2050 klimaneutral sein müsse, sagte Merkel weiter.