Ermittlungen gegen Glencore

Gegen den Bergbaukonzern Glencore ermitteln die britischen Aufsichtsbehörden. Es geht um den Verdacht der Bestechung, wie Glencore mitteilt. Welche Vorwürfe genau erhoben werden, darüber machen weder Glencore noch die Aufsichtsbehörde Angaben. Diese bestätige aber, dass eine Ermittlung laufe.

Emma Stone hat sich verlobt

Emma Stone  (Photo by Richard Shotwell/Invision/AP)
KEY Emma Stone (Photo by Richard Shotwell/Invision/AP)

US-Schauspielerin Emma Stone (31) hat sich mit Regisseur Dave McCary (34) verlobt.

Das Management von Stone habe die Verlobung bestätigt, berichtet das US-Magazin «USA Today».

Auf Instagram postete McCary am Mittwoch (Ortszeit) ein Foto, das ihn zusammen mit Stone zeigt. Die Schauspielerin («La La Land») lehnt ihren Kopf an sein Gesicht und hält lächelnd ihre Hand mit einem auffälligen Ring in die Kamera. McCary versah das Bild mit zwei Symbolherzen.

Ablauf des Amtsenthebungsverfahrens

Die Vorsitzende der Kongresskammer, die Demokratin Nancy Pelosi, rief offiziell den Justizausschuss auf, Anklagepunkte gegen Trump zu entwerfen. Dies ist eine Voraussetzung für ein späteres Votum im Plenum des Repräsentantenhauses.

Sollte bei einem Votum im Repräsentantenhaus, das von Demokraten dominiert wird, eine Mehrheit für ein sogenanntes «Impeachment» Trumps zustande kommen, käme es danach im republikanisch dominierten Senat zu einer Art Gerichtsverfahren gegen den Präsidenten.

Bisher gilt es angesichts der Mehrheitsverhältnisse unter Beobachtern als unwahrscheinlich, dass Trump dort am Ende verurteilt und des Amtes enthoben werden könnte.

Donald Trump und die Ukraine

Auslöser für das von den Demokraten angestrengte Verfahren ist ein Telefonat Trumps mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenski am 25. Juli.

Darin regt Trump Selenski zu Ermittlungen gegen Ex-Vizepräsident Joe Biden, der sich um die Präsidentschaftskandidatur der Demokraten bewirbt, und dessen Sohn Hunter wegen angeblicher Verwicklung in Korruption an. Trump drohte zugleich damit, Hilfsgelder für das ukrainische Militär zurückzuhalten.

Die Demokraten im Repräsentantenhaus werfen Trump Amtsmissbrauch vor und betreiben seit September Untersuchungen für ein mögliches Amtsenthebungsverfahren.

Keine Digitalen Währungen

Die Länder der Europäischen Union wollen Digitalwährungen wie die geplante Facebook-Währung Libra vorerst nicht zulassen.

Solche Cyberwährungen von Firmen sollten in der EU nicht erlaubt werden, bis rechtliche, regulatorische und aufsichtstechnische Fragen geklärt seien. Das teilten die EU-Finanzminister nach Beratungen in Brüssel mit.

Regulierer und Politiker sehen unter anderem noch offene Fragen bei Massnahmen gegen Geldwäsche und Terror-Finanzierung. Libra soll zum Beispiel mit Euro oder Dollar erworben werden können und zu Beginn vor allem für Geldüberweisungen über Landesgrenzen hinweg zum Einsatz kommen.

Amtsenthebungsverfahren gegen Trump

Die Demokraten in den USA leiten formell ein Amtsenthebungsverfahren gegen Präsident Donald Trump ein. Das hat Nancy Pelosi, die Vorsitzende des Repräsentantenhauses, an einer Medienkonferenz bekannt gegeben.

Damit geht das Verfahren in eine neue Phase. Bisher liefen Vorermittlungen. Diese Ermittlungen hätten eindeutig gezeigt, dass Trump seine Macht für seine eigenen Zwecke missbraucht habe, sagte Pelosi.

Indem Trump Militärhilfe für die Ukraine zurückgehalten habe, habe er die nationale Sicherheit gefährdet. Die Sprecherin Trumps teilte mit: Die Demokraten sollten sich schämen.

Publibike fokussiert auf wenige Städte

Der Fahrradverleiher Publibike schreibt nach wie vor rote Zahlen. Wie das Unternehmen mitteilt, verzichtet Publibike darauf, in die Städte Genf und Chur zu expandieren und an den dortigen Ausschreibungen teilzunehmen.

In Zürich, Bern, Lausanne und fünf kleineren Städten will Publibike weitermachen, mindestens bis Vertragsende, wie die Firma auf Anfrage sagt. In Bern und Zürich ist das 2023. In Yverdon, wo Publibike präsent war, gibt die Postauto-Tochter auf.

Bereits im Juli dieses Jahres hatte der Verwaltungsrat der Post entschieden, dass sich Publibike weiter professionalisieren und die bestehenden Netzwerke optimieren soll.

Japan verkündet Konjunkturpaket

Japans Regierung will das Wirtschaftswachstum des Landes mit zusätzlichen Ausgaben fördern. Das Konjunkturprogramm umfasst umgerechnet rund 235 Mrd. Franken, wie es in einer Mitteilung der japanischen Regierung heisst.

Ein Grund für die Massnahme seien unter anderem internationale Handelsstreitigkeiten, die zu einem langsameren Wirtschaftswachstum führten. Das Geld soll etwa dazu genutzt werden, um Infrastruktur nach Naturkatastrophen wieder aufzubauen oder zu modernisieren.

Mit den Massnahmen will die Regierung des japanischen Premierminister Shinzo Abe erreichen, dass das Bruttoinlandprodukt Japans um 1,4 Prozentpunkte zulegt.