Kommission zu Kampfjet-Kauf

Die Finanzkommission des Nationalrates will neue Kampfflugzeuge für maximal 6 Milliarden Franken. Sie unterstützt den entsprechenden Planungsbeschluss mit 17 zu 8 Stimmen.

Anders als der Ständerat will die nationalrätliche Finanzkommission aber einen geringeren Anteil an Gegengeschäften, so genannten Kompensationen im Inland. Sie befürwortet eine Quote von 80 Prozent. Der Ständerat hatte letzten Monat eine 100-prozentige Kompensation beschlossen.

Verteidigungsministerin Viola Amherd hat sich bisher stets für eine Kompensation von 60 Prozent ausgesprochen. Höhere Kompensationen würden den Kauf der Kampfjets verteuern, sagt sie.

Taifun fordert 73 Todesopfer

Viele Regionen standen unter Wasser.
Reuters Viele Regionen standen unter Wasser.

Nach dem Taifun in Japan haben die Bergungskräfte ihren Einsatz in den überfluteten Gebieten fortgesetzt. Die Zahl der Todesopfer stieg nach Angaben des japanischen Fernsehsenders NHK vom Dienstag auf 73. Weitere 14 Personen werden demnach noch vermisst.

Der Taifun «Hagibis» war am Wochenende über weite Teile des Landes hinweggefegt. Der Wirbelsturm hinterliess eine Spur der Verwüstung.

Zahlreiche Flüsse traten über die Ufer und überschwemmten Wohngebiete und Strassen. In der mit am schwersten betroffenen Provinz Nagano und anderen Regionen gingen vielerorts Erdrutsche und Schlammlawinen nieder.

Weniger Fische aus Genfersee gezogen

Die Fischer haben im vergangenen Jahr erneut weniger Fische aus dem Genfersee geholt. Im Vergleich zu 2017 sanken die Erträge um knapp einen Fünftel auf 686 Tonnen, wie die Kantone Wallis, Genf, Waadt und die französische Präfektur Hochsavoyen mitteilten.

Den stärksten Rückgang mussten die Fischer bei der wichtigsten Art, dem Felchen, hinnehmen. Seit 2015, einem besonders guten Felchenjahr, sind die Fänge dieser Fischart um zwei Drittel eingebrochen.

Es gibt aber auch Beispiele in die andere Richtung: Beim Egli und der invasiven Art des Signalkrebses sind die Fangerträge zum wiederholten Mal gestiegen.

Wachstum verlangsamt sich

Die weltweite Wirtschaft wächst in diesem Jahr so langsam wie seit der globalen Finanzkrise 2008 nicht mehr. Der Internationale Währungsfonds IWF hat seine Wachstumsprognose für 2019 auf 3 Prozent gesenkt, hiess es an der IWF-Jahrestagung in Washington.

Im Juli prognostizierte der IWF noch ein Wachstum von 3,2 Prozent. Grund für das langsame Wachstum sei unter anderem der Handelskonflikt zwischen den USA und China.

Auch für das kommende Jahr wurden die Prognosen auf 3,4 Prozent heruntergeschraubt, unter anderem auch wegen eines möglichen Austritts Grossbritanniens aus der EU ohne Abkommen.

Wawrinka-Comeback gegen Lopez

Stan Wawrinka.
Keystone Stan Wawrinka.

Nach 5-wöchiger Verletzungspause meldet sich Stan Wawrinka in Antwerpen zurück auf der ATP-Tour. Der Romand genoss zum Auftakt ein Freilos und wird nun von Feliciano Lopez gefordert. Der 38-jährige Spanier ist die Weltnummer 62.

Das erneute Duell mit Wawrinka verdiente sich Lopez mit einem umkämpften    2-Satz-Sieg über den Briten Cameron Norrie. Der Schweizer liegt im Head-to-Head mit 4:3 Siegen vorne. Das letzte Aufeinandertreffen 2017 in Queen's entschied der Spanier jedoch für sich.

Wawrinka bestritt seit dem Viertelfinal-Out an den US Open kein Spiel mehr.

Wiederaufbau von Notre-Dame

Der Wiederaufbau von Notre-Dame läuft zögerlich.
Keystone Der Wiederaufbau von Notre-Dame läuft zögerlich.

Die Kathedrale Notre-Dame in Paris soll in fünf Jahren wiederaufgebaut sein. An diesem Plan hält die französische Regierung auch ein halbes Jahr nach dem verheerenden Brand fest.

Zwar würden die Arbeiten an der Kathedrale langsam voranschreiten, sagte der französische Kulturminister Franck Riester zur Zwischenbilanz an einer Medienkonferenz. Die Regierung werde aber ihre Verantwortung wahrnehmen und die gemachte Zusage einhalten.

Laut Kulturminister sind bisher über 900 Millionen Euro an Spenden für den Wiederaufbau der Notre-Dame zugesagt worden. Die Kathedrale war Opfer eines Brands geworden.

Zahlreiche Swiss-Flüge annulliert

Die Swiss muss zahlreiche Flüge annullieren. Dies teilt die Fluggesellschaft auf ihrer Webseite mit. Grund dafür ist «die technische Überprüfung mehrerer Flugzeuge», wie die Swiss weiter schreibt.

Dies führe zu Einschränkungen des Flugbetriebs. Wie viele Passagiere betroffen seien, könne man noch nicht sagen, sagte ein Swiss-Sprecher gegenüber der Nachrichtenagentur Keystone-SDA.

Betroffen sind Flugzeuge der relativ neuen C-Serie, auch A220 genannt. «Erst nach einwandfreier Inspektion werden die Flugzeuge wieder in den regulären Flugbetrieb zurückkehren», schreibt die Swiss. Dieser Flugzeug-Typ wird für Kurzstreckenflüge eingesetzt.

Bulgariens Präsident tritt ab

Borisslaw Michailow.
imago images Borisslaw Michailow.

Borislaw Michajlow, der Präsident des bulgarischen Fussballverbandes, ist   zurückgetreten. Damit zog er die Konsequenzen aus den Rassismus-Vorfällen im EM-Qualispiel gegen England.

Beim 6:0-Sieg der Engländer am Montagabend in Sofia war die erste Halbzeit zweimal unterbrochen worden. Die bulgarischen Fans hatten erneut für rassistische Entgleisungen gesorgt sowie den Hitlergruss gezeigt.

Bulgariens Sportminister hatte erklärt, dass die Regierung bis zur Demission Michajlows die Beziehungen zum Verband aussetze und kein Geld mehr fliesse.